Premio viaje a Alemania del «PAD»

Premio viaje a Alemania del «PAD»

En Julio de 2016 la alumna Camila Fernandez de 5to año viajó a Alemania a través del «PAD» (Pädagogischer Austauschdienst).  A continuación la experiencia de Camila contada por ella misma: Die beste Erfahrung meines Lebens von Camila Fernández Mein Name ist Camila Fernández. Ich bin sechzehn Jahre alt, komme aus Argentinien und habe im letzten Jahr

En Julio de 2016 la alumna Camila Fernandez de 5to año viajó a Alemania a través del «PAD» (Pädagogischer Austauschdienst).  A continuación la experiencia de Camila contada por ella misma:

Die beste Erfahrung meines Lebens

von Camila Fernández

Mein Name ist Camila Fernández. Ich bin sechzehn Jahre alt, komme aus Argentinien und habe im letzten Jahr den Preis von PAD gewonnen: vier Wochen in Deutschland! Am 20. Juni bin ich mit meiner Familie nach Buenos Aires gefahren und am 23. Juni bin ich nach Deutschland geflogen. Ich habe diese Reise mit fünf Mädchen, die auch aus Argentinien kommen, gemacht. Eines von diesen Mädchen war Milena, die mit mir in der Reisegruppe war.

In meiner Reisegruppe waren wir zwölf Jugendliche aus verschiedenen Ländern: Irland, Indonesien, Mazedonien, Brasilien und Argentinien. Mit ihnen habe ich zwei schöne Woche verbracht. Die ersten fünf Tage waren wir in der Stadt Bonn. Dann waren wir zwei Wochen in Greifswald, fünf Tage in München und fünf Tage in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin. Es gab viele Reisegruppen und jede Gruppe hatte jeden Tag ein Programm vom PAD, mit dem wir viel gemacht  und viele Orte kennengelernt haben. Ich war in der Gruppe elf, und wir haben viel Zeit mit der Gruppe dreizehn verbracht. Auβerdem hatten wir oft Freizeit, um Sachen zu kaufen. Immer wenn wir Freizeit hatten, konnten wir nicht allein gehen, sondern nur zu dritt.

Es war das erste Mal, dass ich in Deutschland war, deswegen war ich sehr glücklich und aufgeregt. Der Flug hat dreizehn Stunden gedauert und dann waren wir endlich in Deutschland. Unser Flugzeug ist in Frankfurt um elf Uhr gelandet. Von Frankfurt konnte ich fast nichts sehen, weil ich nur im Flughafen und am Bahnhof war. Im Flughafen Frankfurts haben wir unser Gepäck abgeholt und danach hat unser Reiseführer uns gefunden. Er hat Darius Dorning geheiβen und war mit uns sehr nett und freundlich. Aber wir waren nicht nur mit Darius zusammen: Verena und Laura haben uns auch begleitet. Verena war zwanzig Jahre alt und war die Mitarbeiterin von Darius. Laura war die Begegnungsschülerin von der Gruppe. Sie war sechzehn Jahre alt, genau wie ich. Mit Verena und Laura haben wir uns in Bonn getroffen. Darius und Verena waren mit uns in Bonn, München und Berlin, aber Laura war die ganze Zeit mit uns.

In Frankfurt mussten wir weniger als eine Stunde auf den Zug warten. Mit diesem Zug sind wir eine Stunde nach Bonn gefahren. Am ersten Tag in Bonn habe ich ein paar Mitglieder aus meiner Gruppe kennengelernt, aber nicht alle, weil einige Jugendliche noch nicht in Deutschland waren. Wir sind im „President Hotel“ geblieben, ein sehr schönes und gemütliches Hotel. Ich habe mein Zimmer mit einem Mädchen aus Mazedonien geteilt; ihr Name war Daniela und wir hatten viel Spaβ zusammen. Ich finde es immer sehr interessant, Sachen von den anderen zu lernen. Es interessiert mich z.B. wie der Alltag in anderen Ländern ist oder wie Wörter in der andere Sprache sind. Ich habe von allen meinen Freunden etwas gelernt und sie haben auch von mir gelernt.

In diesen fünf Tage in Bonn haben wir viel gemacht. Am ersten Tag haben wir einen botanischen Garten besucht. Der nächste Tag hat PAD für uns einen Begrüβungstag organisiert und auch ein kleines Spiel mit Fragen, um Deutschland besser kennenzulernen. Wir haben etwas sehr Spannendes gemacht: ein Stadtspiel. Wir mussten in Gruppen von vier Personen durch die Stadt laufen und die Leute verschiede Dinge fragen. Es war sehr lustig. Die Idee war, dass wir die Stadt kennenlernen konnten und auch etwas über die Leute lernten.

Am 27. Juli sind wir mit dem Zug nach Köln gefahren. Dort haben wir mit Darius, Verena und Laura die Stadt kennengelernt. Wir waren in der Kölner Dom, meine Lieblingskirche in Deutschland. Der Kölner Dom ist sehr groβ und sehr schön. Ich habe dort viele Fotos gemacht. Danach hatten wir Freizeit und es war ein sehr guter Tag.

Zwei Tage bevor wir nach Greifswald gereist sind, sind wir mit einem Schiff zum „Drachenfels“ gefahren. Die kleine Reise mit dem Schiff hat nicht lange gedauert, aber danach mussten wir dann eine Stunde laufen. Wir sind auf einen Berg gegangen und haben da Deutschland von oben gesehen: es war wunderschön! Auf dem Drachenfels haben wir unser erstes Gruppenfoto gemacht.

Nach Greifswald sind wir am 28. Juni gereist. Es war anstrengend diese Reise zu machen, weil es acht Stunden gedauert hat, aber trotzdem hat es mir viel Spaβ gemacht, mich mit den anderen zu unterhalten. Die zwei Wochen in Greifswald waren etwas Besonderes, denn ich bin die ganze Zeit mit einer Gastfamilie geblieben. Meine Gastfamilie war eine sehr freundliche Familie. Anke war meine Gastmutter, Peter war mein Gastvater und Pia und Emma waren meine Gastschwestern. Meine Erfahrung mit der Familie Krysmanski war für mich sehr bereichernd und ich habe viele positive Dige zu sagen über sie. Ich war gespannt, um das Leben in Deutschland zu kennen. Mit ihnen habe ich mich viel unterhaltet und auch viel Spaβ gehabt. Meine Gastschwester Pia war fünfzehn Jahre alt und ich habe mit Pia ihren Geburtstag gefeiert während ich in Deutschland war. Ich habe ihr eine neue Halskette geschenkt. Auβerdem habe ich meiner Familie Dulce de Leche und Alfajores geschenkt und sie haben mir Schokolade, eine Halskette und einen Umschlag mit unseren Fotos gegeben.

Ich habe mit der Familie viel gemacht. Ich bin mit ihnen ins Ozeaneum gefahren, ein groβes Museum, wo man alles, was es unter dem Wasser gibt, sehen kann. Auβerdem bin ich mit Pia und Emma viele Male zum Strand gegangen, weil es nur fünf Minuten von ihrem Haus entfernt war. Auch habe ich mit Pia und ihren Freunden zwei Fuβballspiele von Deutschland  gesehen. In meiner Freizeit bin ich mit Pia ins Zentrum gefahren. Wir haben Eis gegessen, Kleidung gekauft, Fuβball gespielt und uns mit den Freunden von Pia getroffen. Wir haben auch einen Film gesehen, viele Süβigkeiten gegessen und Tischspiele gespielt.

Meine Gastfamilie wohnt in Lubmin, einem kleinen Dorf, das fünfundzwanzig Kilometer von Greifswald entfernt ist.  Greifswald ist ganz im Norden Deutschlands, deshalb konnte ich im Meer schwimmen und zwei Inseln besuchen. Jeden Tag mussten wir mit dem Auto fast eine halbe Stunde zur Schule fahren. Die Schule hat „Friedrich Ludwig Jahn Gymnasium“ geheiβen. Diese Schule war wirklich groβ, es gibt zwei alte und schöne Gebäude. Mein erster Tag in der Schule war sehr gut. Am Abend haben andere Jugendliche aus der Schule für uns einen Begrüβungsabend organisiert. Dort haben wir leckeres Essen gegessen und auch ein paar lustige Spiele gespielt. Fast jeden Tag hatte ich mit meiner Reissegruppe Deutschunterricht. Auβerdem hatte ich Hospitation, das heiβt, dass ich mit Pia Unterricht hatte. Ich musste am Unterricht nicht teilnehmen, aber ich konnte das machen, wenn ich wollte. Obwohl ich teilnehemen wollte, konnte ich nicht alles verstehen, deshalb habe ich nur in ein paar Stunden teilgenommen (wie z.B. im Englischunterricht). In der Schule habe ich ein paar Male Mittagessen mit meiner Gastschwester und ihren Freunden gegessen. Alle hatten eine Essenskarte, die sie dort in der Schule bekommen. Alles, was ich in Deutschland gegessen habe,war sehr lecker.

Jeden Tag musste ich um 6.15 Uhr aufstehen, mit der Familie frühstücken und danach zur Schule gehen. Nach der Schule hat mein Gastvater uns fast immer abgeholt. Wenn nicht, sind wir mit dem Bus zurück nach Hause gefahren. Manchmal sind Pia und ich im Zentrum geblieben und haben etwas zusammen gemacht. Später um 7 Uhr haben wir normalerweise Abendessen gegessen. Danach habe ich mich jeden Tag geduscht und bin dann ins Bett gegangen.

Während dieser zwei Wochen habe ich mit meinen Mitschülern oder mit meiner Reissegruppe viele Exkursionen gemacht. Wir waren auf der Insel Usedom und sind da den ganzen Tag am Strand geblieben. Wir waren  in Zinnowitz und in Rostock und die Lehrer haben uns immer begleitet. Ich habe in allen Orten eine Postkarte gekauft, um sie als Erinnerungen zu behalten.

Am letzten Tag hatten wir ein Aschlussprogramm und wir mussten dafür typisches Essen aus Argentinien mitbringen. Ich musste auch mit Milena eine Präsentation vorbereiten, um unsere Land vorzustellen. Die Präsentation war sehr gut: wir haben über unsere Kultur, bekannte Orte in Argentinien, unser typisches Essen und bekannte Leute aus Argentinien gesprochen. Ich habe mit Pia Alfajores und Tortas Fritas gekocht. Alles hat sehr gut geschmeckt! Ich wollte, dass meine Familie während der Präsentation etwas aus Argentinien essen und auch etwas über mein Land lernen konnte.

Über Greifswald habe ich viel gehört und viel gelernt. Greifswald liegt im nordöstlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns zwischen den Inseln Rügen und Usedom, wo ich schon gewesen bin. In Greifswald ist es ganz typisch, viele Fahrräder zu sehen. Es gibt natürlich auch viele Autos, aber viele Leute finden es besser, Fahrräder zu fahren, weil sie besser für die Umwelt sind. Es gibt dort eine alte und sehr wichtige Universität, die im Jahr 1456 gegründet wurde. Das rote Rathaus ist auch sehr wichtig: dort habe ich mit meiner Reisegruppe Zeit verbracht. Für alle in Greifswald ist der groβer Maler der Romantik „Caspar David Friedrich“ sehr wichtig und beliebt, weil er dort geboren ist. Wir haben das „Caspar David Friedrich Museum“ besucht und haben da einige von seinen Bildern gesehen. Fischmärkte findet man in dieser Stadt überall und man kann dort leckeren Fisch kaufen. „Der Dom“, „Die Dicke Marie“, und „Der St. Nikolai Dom“ sind drei bekannte Kirchen in Greifswald. Ich finde Greifswald sehr interessant und schön und ich möchte die Stadt noch einmal besuchen.

Am Ende meines Aufenthalts mit der Gastfamilie war es ein bisschen schwierig, mich zu verabschieden. Ich wusste, dass ich alle und alles vermissen würde. Wenn ich wieder nach Deutschland reise, werde ich meine Gastfamilie besuchen. Sie sind jetzt für mich unvergesslich und ich bin sehr glücklich mit allem, was ich mit ihnen erfahren habe.

Die nächste zehn Tage waren wirklich toll! Am 12. Juli bin ich mit dem Zug nach München gefahren. Die Reise hat mehr als acht Stunden gedauert und es war spannend: wir haben viel gequatscht und Karten gespielt. In München sind wir alle in einer Jugendherberge geblieben. Zuerst haben wir das Neuschwanstein Schloss besichtigt. Das Schloss ist beeindruckend. Es ist sehr groβ und schön und es gibt viel zu sehen. Obwohl wir viel laufen mussten, habe ich den Besuch sehr genossen. Danach sind wir zu der Zugspitze gefahren. Es gab viel Schnee und wir hatten dort viel Spaβ. Wir konnten die schöne Landschaft gar nicht sehen, weil es so viel Wind gab, aber trotzdem war dieser Tag besonders schön.

Am nächsten Tag haben wir das Deutsche Museum besucht. Dieses Museum ist in Deutschlad sehr bekannt, weil es sehr groβ ist. Im Olympiapark sind wir auch gewesen. Ich habe das auch sehr genossen, denn es gab einen sehr schönen Ausblick. Von München habe ich viele tolle Erinnerungen! Eine Nacht sind wir in die Disco gegangen. Wir haben gute Musik gehört und viel getanzt.

Am 17. Juli bin ich nach Berlin gefahren, wo wir unsere letzten fünf Tage in Deutschland verbracht haben.  Nach einer langen Reise sind wir endlich in Berlin angekommen. In Berlin sind wir im Hotel „Ludwig Van Beethoven“ geblieben. Die Gruppen zwölf, dreizehn und vierzehn waren auch mit uns in dieser Stadt. Am Abend, nach dem Abendessen, haben wir einen kleinen Stadtrundgang mit dem Bus gemacht. Am Ende des Stadtrundgangs haben wir das Brandenburger Tor gesehen und ich konnte nicht glauben, dass ich da war. In Berlin habe ich auch eine Universität besucht, wo wir viel über unsere Möglichkeit, in Deutschland zu studieren, gesprochen haben: alles war sehr interessant. Dann haben wir in der Universität an verschiedenen Workshops teilgenommen. Es gab drei Workshops und ich habe am Workshop „Roberta“ teilgenommen, in dem wir Roboter mit Legos bauen mussten. Zum Schluss mussten wir den Robotern auch programmieren. Später sind wir ins Theater gefahren und es war sehr spannend. Natürlich haben wir die Berliner Mauer viele Male gesehen und wir sind auch in ein kleines Museum über die Mauer gegangen. Am 20. Juli haben wir verschiedene Museen besucht. Wir hatten viele Alternativen und konnten zwischen den Optionen wählen. Die Optionen waren das Jüdische Museum, Check Point Charlie, das Deutsche Historische Museum, das Menschen Museum und Story of Berlin. Ich habe das Deutsche Historische Museum gewählt, weil man dort viel über Deutschland sehen und lesen kann. Auβerdem bin ich im Menschen Museum gewesen. Es war für mich sehr interessant, alles über den menschlichen Körper zu sehen. Als ich in Bonn war, habe ich ein groβes Museum über den Krieg besucht, das war mein Lieblingsmuseum in Deutschland.

Am 21. Juli sind wir nach Potsdam gefahren, wo wir der Sanssouci Palast besichtigt haben. Im Palast haben wir einen Besuch gemacht und alle haben das genoβen. Schade war, dass ich dort keine Fotos machen konnte. Am letzten Tag haben wir den Deutscher Bundestag und den Berliner Fernsehturm besucht. Ein Man hat mit uns viel über den Bundestag gesprochen und uns ein paar Fotos gezeigt. Am Ende des Tages hatten wir kein Programm mehr und wir hatten ein bisschen Freizeit. Während der Freizeit haben wir alle weiβe T-Shirts gekauft. Wir haben auf alle T-Shirts unsere Namen geschrieben und jetzt hat jeder seine eigene Erinnerung von der Gruppe.

Am 22. Juli um 5 Uhr morgens sind die ersten Mitglieder aus meiner Gruppe nach Hause geflogen. Wir waren alle sehr traurig. Ich musste um 11 Uhr fertig sein, um das Hotel zu verlassen. Wir haben zusammen Mittagessen gegessen und hatten fast nichts zu tun. Wir mussten nur warten, weil wir um 7 Uhr nach Frankfurt fliegen würden. Zum Glück hat der Flug nicht lange gedauert, nur eine Stunde, aber wir hatten eine Verspätung. Um 9 Uhr musste ich mit den Mädchen aus Argentinien nach Hause fliegen. Diese Reise hat dreizehn Stunden gedauert und dann waren wir endlich in Argentinien. Das Flugzeug ist in Buenos Aires gelandet. Dort habe ich mich mit meiner Familie getroffen und bin dann nach Villa General Belgrano gefahren.

Während der Reise habe ich wirklich viel gelernt. Ich denke, dass ich mein Deutsch sehr verbessert habe. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, die Leute nicht zu verstehen, und ich muss sagen, dass es auch ein bisschen kompliziert war, einen ganzen Monat Deutsch zu sprechen. Ich habe in Deutschland viele neue Wörter gelernt und sie sind jetzt für mich sehr nützlich. Auβerdem denke ich, dass ich jetzt besser Deutsch sprechen kann. Natürlich mache ich noch Fehler, aber die Leute verstehen mich.

Ich kann nicht sagen, was die beste der Reise war, weil es so viele Dinge gibt, die mir sehr gefallen haben. Der Kölner Dom, das Neuschwanstein Schloss, die Berliner Mauer und das Brandenburger Tor haben mir richtig gut gefallen. Ich war an den gleichen Orten, die man immer in  Büchern sieht und es war unglaublich. Man hört viel über die Mauer und alles, was in Deutschland nach dem Krieg passiert ist und ich war genau da, wo der Krieg alles zerstört hat. Auβerdem waren die zwei Wochen mit der Familie Krysmanski eine sehr schöne Erfahrung. Ich würde nichts von meiner Reise ändern und werde nichts vergessen.  Ich habe viele neue Freunde gemacht und ich bleibe jetzt in Kontakt mit ihnen. Ich finde diese Erfahrung wirklich toll und bereichernd und ich würde allen empfehlen, diese Reise zu machen, wenn sie die Möglichkeit haben.

Argentinien, August 2016

 

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